| Tiergestützte Pädagogik und Interaktion |
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<h4>Tiergestützte Interaktion ist die Möglichkeit über den Hund als Vermittler mit dem Klienten in Verbindung zu kommen. Der Hund steht dabei nicht im Vordergrund sondern ist ein Mittel.
Wichtig dabei ist es den Kontakt zwischen Hund und Klient zu fördern, um dann dadurch mit dem Klienten eine Basis zu bekommen. Warum arbeiten wir in unserem Internat schon seit Jahren mit Hunden? Diese Frage lässt sich nicht in ein paar Sätzen beantworten. Deshalb soll auf diesem Weg Aufklärungsarbeit geleistet werden. In der Schweiz, Österreich und in Norddeutschland stellt man sich diese Frage kaum noch. Dort wird seit längerer Zeit in diversen Einrichtungen mit Hunden gearbeitet. Selbstverständlich gibt es dafür auch schon die entsprechenden Fachbegriffe. Vielleicht haben Sie schon von „Tiergestützter Interaktion“ gehört. Tiergestützte Interaktion ist eine "hundgestützte" und heilpädagogisch orientiertes Handlungskonzept zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die Schwierigkeiten z.B. im Bereich Familie, Schule und Freizeit haben. Sie basiert auf einer didaktisch/methodisch reflektierten und pädagogisch begleiteten Freizeitgestaltung dieser Kinder und Jugendlichen mit Hunden und bietet eine neue Möglichkeit, sie anzusprechen, zu erreichen und zu fördern. In Deutschland wird diese Methode als tiergestützte Therapie mit Kindern beschrieben. Die tiergestützte Therapie/Pädagogik ist ein Prozess, in dem ein Tier positiv in das Leben einer Person einwirkt. Tiere geben direkte Rückmeldung auf das menschliche Verhalten. Sie bewerten nicht. Viele Menschen stoßen in ihrem Leben oft auf Ablehnung, sei es auf Grund ihres Aussehens, eines Sprachfehlers oder sonstiger Auffälligkeiten. Der Hund als Kommunikationspartner für Vertrauensgespräche urteilt nicht nach Auffälligkeiten und Äußerlichkeiten und ist somit ein wertneutraler Vertrauensträger. </h4> |